Keine Sau liest meinen Blog

Warum nicht gleich so?

Jeder Mensch hat jeden Tag viele, viele Aufgaben zu erledigen, zu koordinieren und abzuarbeiten. Aber wie die Menschen sich diese Aufgaben organisieren, ist sehr unterschiedlich.

Wenn ich eine Aufgabe nicht vergessen darf, dann schreib ich sie mir auf einen Zettel und lege diesen auf meinen Schreibtisch, von dem er auf unergründliche Weise meistens nach zwei Tagen auf nimmer Wiedersehen verschwindet. So kann es vorkommen, dass ich Dinge vergesse. Wie neulich den Geburtstag meiner Tochter. Oder mein Elterngespräch.

Andere tragen sich eine Aufgabe in ihr Handy ein und lassen sich daran erinnern. Meistens hört man dann also die Entschuldigung: Ja, mein Handy hatte keinen Saft mehr. Oder: Die Erinnerungsfunktion spinnt.

Dann habe ich letztens eine spannende Vorgehensweise beobachten dürfen: Jemand schickte sich selbst eine Mail, in der die Erinnerung stand. Wahlweise hört man auch schon mal: Schickst Du mir dazu bitte mal eine Mail? Das ist weniger peinlich, als sich selber eine zu schicken.

Dann gibt es das altbewährte: „Erinnere mich mal dran, dass ich dies oder jenes noch zu erledigen habe!“ Diese Technik scheint aber mit zunehmendem Alter des Freundeskreises reziprok an Zuverlässigkeit einzubüßen.

Letztens habe ich mich mit jemandem unterhalten, der hat die albernste Idee von allen gehabt. Der sagte mir: „Diese Dinge erledige ich am besten immer sofort, dann hab ich sie aus dem Kopf.“ Wie abwegig ist das denn? Dann ist ja der ganze Spaß weg!

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