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Warum slim?

Ich war letztes Wochenende mit einem Orthorektiker im wunderschönen Hamburg essen. Da auf der Karte ein Slim-Burger stand, fiel ihm die Wahl nicht wirklich schwer. Die Beschreibung des Slim-Burgers las sich folgendermaßen: Ein Burger ohne Brötchen, dafür mit einer Extraportion Salat. Ja, das hört sich doch ziemlich gesund und low-carb an. Ich bestellte ein Bier. Ohne Salat. High-carb.

Nach kurzer Zeit stellte die Bedienung schon mal als Vorgang zum bestellten Essen weißes Stangenbrot mit Öl und Salz auf den Tisch. Und mein Bier. Ich prostete meiner Begleitung zu und fing an, ungefragt die Kohlehydrate zu vertilgen, weil ihn der Anblick des Brotes nervös zu machen schien. Dann kam kurze Zeit später auch der gewünschte Slim-Burger. Ohne Brötchen (das gab es ja schon vorher), mit einem kleinen Beilagensalat und einer riesigen Portion Pommes. Die Diskussion mit der Bedienung, warum um alles in der Welt beim Slim-Burger Pommes dabei wären liefen von Richtung Beiallenunserenburgernsindpommesmitdabei bis zu siekönnensichdochfreuendassnochpommesdraufsindsonsthättensiejanurfleischundsalat relativ erfolglos. Ich hatte ja nichts zu Essen bestellt, habe aber dann doch pappensatt und vollgestopft mit Kohlehydraten das Lokal verlassen.

 

 

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2 thoughts on “Warum slim?

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