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Mein Sohn sollte Börsenmakler werden

Vor einiger Zeit war es endlich soweit! Unser Jüngster hat sich entschieden, den Schnuller wegzugeben. DEN Schnuller trifft es eigentlich nicht. Er hatte nicht DEN EINEN Schnuller, sondern etliche. Beim Schlafen brauchte er in jeder Hand einen und einen im Mund. Sie waren überall. In der Küche, in allen Taschen, im Kinderwagen, im Bett, im Auto. Wo auch immer man dringend einen brauchen könnte.

Als er sich nun entschloss die Schnuller abzugeben, haben wir ihn in die großen Weisheiten des Lebens eingeführt und ihm gesagt, wenn er die Schnuller einsammelt und in einer Kiste mit in ein Spielzeuggeschäft bringt, kann man sich dort für die Schnuller ein Spielzeug kaufen.

Begeistert ließ er sich auf dieses Abenteuer ein und durchstöberte voller Freude die Spielzeugregale. In einer Hand eine große Tupperdose mit Schnullern, in der anderen einen Einkaufskorb. Dieser füllte sich sukzessive immer mehr mit Schleich-Dinos. Aber nur den großen. Jede Mama weiß, dass alleine der Kauf eines dieser Urviehcher die gesamte finanzielle Existenz einer Familie zerstören kann. Also wies ich meinen Sohn freundlich und vernünftig argumentierend darauf hin, dass er sich leider nur einen Dino von seinen Schnullern kaufen könne. Darauf sah er mich sehr verständnisvoll und fast ein bisschen mitleidig an und erklärte mir freundlich und vernünftig: „Mama. Viele Schnuller, viele Dinos.“

Da ich dieser Argumentationskette uneingeschränkt zustimmen musste, (und auch die Verkäuferin, die unter Zugabe meiner EC-Karte beschloss, dass die Anzahl der Schnuller durchaus reiche, um fünf Schleich-Dinos zu erwerben), hat mein Filius nun eine große Kiste voller Schleich-Dinos.

 

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