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Weihnachtsbaum 2.0

Als wir dieses Jahr beschlossen, Weihnachten zu Hause zu feiern, war ich unbestritten erst einmal sehr traurig. Aber es gibt ja immer, diese Besserwisser, die einem z.B. raten, aus den Zitronen, die Dir das Leben gibt, Limonade zu machen. Also hab ich mal auf die ollen Gutmenschen gehört und mir vorgenommen, mir einen langersehnten Wunsch zu erfüllen:

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Ich wollte halt schon immer mal diesen wunderschönen pinken, künstlichen Weihnachtsbaum zu Weihnachten im Wohnzimmer stehen haben. Aber nein! Mein Spielverderbermann wollte nun unbedingt einen echten Weihnachtsbaum. Auch nach dieser Ansage war ich wieder mal etwas entmutigt, aber ich nahm die Zitronen an, kämpfte mich durch etliche Weihnachtsbaumforen (ja, die gibt es tatsächlich!) und machte Limonade. Der Weihnachtsbaum (mit Namen Kasimir, weil alle unsere Weihnachtsbäume seit eh und je Kasimir heißen), den wir schlugen, hat nur unglaubliche 15€ gekostet. Der beste Ehemann von allen hat sich über diesen Spottpreis sehr freuen können. Er wusste zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, dass eine Sprühdose Acryllack ebenso teuer ist, wie unser Kasimir.  Und wir brauchten vier Dosen, um den Baum so schön zu lackieren, dass ich zufrieden war. Hier ist also meine Limonade.

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Das Projekt Weihnachtsbaum ist sehr zur Nachahmung zu empfehlen. Allerdings sollte man den Baum einige Tage vor Weihnachten lackieren. Wir mussten Weihnachten in der Küche feiern, weil der Baum noch so gestunken hat, dass alle Kopfschmerzen bekamen. Und nun stellt sich noch die Entsorgungsfrage. Müssen wir den nun als Bauschutt entsorgen oder als Sondermüll zum Schadstoffmobil bringen?

 

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4 thoughts on “Weihnachtsbaum 2.0

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