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Warum ein Tattoo schon lange nicht mehr cool ist

Bald ist wieder richtig Sommer und wenn ich Glück hab, dann fahren wir zum Campen. Und dann muss ich sie mir alle wieder angucken. Die mittelalten Damen und Herren, die nicht nur ihre reichlichen Rundungen nackt und ungehemmt durch die Gegend tragen, sondern auch die Verzierungen, die auf diesen Rundungen über die Jahre an Größe zu- und an Ansehnlichkeit abgenommen haben. Da wird aus der taufrischen Rose eine eher welke Pfingstrose, mit dem Anker, unter dem nicht gerade fachmännisch der Name der alten durch den Namen der neuen Liebe ersetzt wurde, kann man bald eine ganze Armada bei Wellengang am Wegschwimmen hindern.

Glücklich kann sich der schätzen, der – wie ich – in der Zeit des Tattoo-Wahns entweder zu feige oder zu langsam war, sich ein solch schönes Motiv stechen zu lassen.

In der Kneipe bin ich letztens von einem Herrn meines Alters bedient worden, der mich freundlich durch die zwei Löcher in seiner Unterlippe fragte, obf er fmir wafsf fbringen darpfffff. In seiner wilden Zeit hat er wohl ein kleines Bisschen zu wenig darüber nachgedacht, was er mit diesen Kratern anstellen soll, wenn Lippenpiercings out sind.

So. Und jetzt geh ich nach oben und versorge meinen Bauchnabel, der sich auch 15 Jahre nach dem Piercing noch in regelmäßigen Abständen entzündet. Da hab ich wohl vor den Schwangerschaften nicht so richtig drüber nachgedacht, was ich mit dem Krater anstelle, wenn ich kein Piercing mehr trage…

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