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Urlaubserlebnisse 2015 (Teil I)

Wir waren in Urlaub. Mit unserer Caretta. Sieht klein aus. Ist sie auch. K800_FrontEs sind nur zwei Schlafplätze drin, und eine vollwertige Küche. Aber mit den drei Vorzelten, ist sie eine ganze Wohnstadt. Wenn wir mit unserer Knutschkugel auf den Campingplatz fahren und mit fünf Leuten aus dem SMax aussteigen, kommen die Leute nicht mehr aus dem Staunen raus. Wir lieben unsere Caretta sehr.Mosquitonet

 

Dieses Jahr sollte es also an den Faaker See nach Kärnten gehen. Dank lieber Freunde sind wir auf diese Gegend aufmerksam geworden. Wie sonst auch sind wir pünktlich mit dem Packen fertig geworden. Alle saßen wie vereinbart nach dem Toilettengang um Punkt 22:00 im Auto, bereit für die lange Fahrt. Da sagte mein Mann: „Lass uns doch noch mal einen Lichtcheck machen.“ Sonst ist er nie so umsichtig. Hauptsache pünktlich los. Also bin ich raus aus dem Auto und hinter die Caretta: „Mach mal Licht an. Geht! Blinker! Geht. Brems mal. Bremsen! BREMSEN! Warum machst Du denn jetzt die Lichter wieder aus? Es geht gar nichts mehr. Die Lichter sind alle ganz langsam ausgegangen.!“ Mitten in der Nacht haben wir also den ADAC angerufen. Nach einer knappen Stunde (ehrlich! Die Jungs sind echt flott!) kam dann der gelbe Engel und ließ uns sofort wissen, dass er sich mit Wohnwagen nicht auskennen würde. Erst mal setzte er eine neue Sicherung ein. Der Sicherungskasten befindet sich beim SMAX im Kofferraum. Links. Hinter dem ganzen Gepäck… Nachdem wir alles ausgepackt und die Sicherung gewechselt hatten: SCHWUPPS! ging das Licht wieder. Erst mal. Dann wieder nicht. Nach der Inspektion des Steckers war dann auch klar, dass wohl Wasser in den Stecker gelaufen sein muss. Mit vereinten Kräften bauten also der Engel und mein Mann den Stecker auseinander und wieder zusammen. Und: SCHWUPPS! Das Licht ging wieder. Das Bremslicht auch erstmal. Dann wieder nicht mehr. Da es inzwischen aber bereits 24:00 war, haben wir uns trotzdem auf die Straße geschwungen. War ja keiner mehr unterwegs und wir hatten ja eh nicht vor zu bremsen. Der Engel hat uns zwar noch eine lange Standpauke gehalten, wir sind aber dann doch gut angekommen. Danke noch mal an den Engel! Was wir aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Wir hatten blinde Passagiere an Bord. Mehr dazu beim nächsten mal…

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