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Urlaubserlebnisse 2015 (Teil III) oder warum Campen immer noch kein Urlaub ist

Unser Campingplatz (Arneitz ist wirklich sehr zu empfehlen!) gehört sicher zu den besseren Campingplätzen. Fünf Sterne bekommt man ja nicht von ungefähr. Der Platz wird jeden Tag von Nadeln befreit, die Badestelle ist ein Traum, die Sanitären Anlagen sind sauber und ein Vorbild an nachhaltiger Energiewirtschaft. So geht das Licht in den Waschräumen erst an, wenn man die Tür öffnet. Nach genau 1 Minute und 28 Sekunden geht das Licht dann wieder aus. Da hilft auch kein Fuchteln in der Waschkabine bei Nacht. Aus ist aus. Das Wasser in den Waschbecken wird ebenfalls über einen Bewegungssensor ausgelöst. Sehr vorbildlich. So kann man dem Dauerwäscher Einhalt gebieten. Leider sind die Waschkabinen relativ klein und die Ablage für das Necessaire und die Körperpflegeprodukte so schmal, dass meine Kulturtasche dort Übergewicht bekam und zu kippen drohte. Ist ja kein Problem, dann stell ich die Tasche eben ins Waschbecken.

Nachdem ich die Kulturtasche, die ca. 8l Flüssigkeit fasst, wieder entleert, sie und ihren gesamten Inhalt unter dem Föhn getrocknet und mir im Kiosk neue Abschmikpads und Tampons besorgt habe, ging ich zu unserer Zeltburg und berichtete dem besten Ehemann von allen mein Unglück. Anstatt mich gebührend zu bemitleiden oder zumindest auszulachen, schaute er sehr betreten aus der Wäsche. Nach einigem Generve meinerseits rückte er damit raus, dass ihm dasselbe passiert sei, es ihm aber so peinlich gewesen sei, dass er es niemandem erzählt habe. Das hat er jetzt davon!

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