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Urlaubsvorbereitungen II

Jetzt, wo wir Karneval hinter uns haben, bereiten wir uns schon wieder auf den nächsten Urlaub vor. Gebucht haben die meisten die Osterferien schon, aber jetzt geht es in die heiße Phase. Wie es in meiner Familie zugeht, wenn wir in den Urlaub fahren, könnt Ihr noch mal hier nachlesen. Aber zusätzlich zum Packen und Einkaufen, sind ja noch viele andere Dinge zu bedenken.

Vor dem letzten Urlaub, z.B. musste ich noch ganz dringend zur Kosmetikerin. Es mussten noch einige Renovierungsarbeiten vorgenommen werden. Und schließlich möchte man am Pool schöne Fußnägel haben. Also hab ich noch schnell einige Sachen in den Kofferraum und in die Dachbox geworfen, die mein Mann zum Glück schon angebracht hatte. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich nur noch sieben Minuten bis zu meinem Kosmetikerin-Termin hatte. Also, husch, rein ins Auto und mit maximal 31,5 km/h durch unsere 30er-Zone. Auf der Reuterstraße schnell vor der Schule runterbremsen, da steht immer eine Blitze, mit Schallgeschwindigkeit durch die Kreisel und ab in die Löwencenter-Garage. Von da muss man dann ja nur noch die Treppen hoch und über die Fußgängerzone. Ich war wirklich gut in der Zeit. In drei Minuten war der Weg doch wohl locker zu schaffen.

 

An der Schranke der Löwencentergarage zog ich also mit heruntergelassenem Fenster mein Ticket. Schranke auf, Tinka durch. Das Fenster noch offen. Sonst hätte ich wohl kaum dieses komische Geräusch gehört. So ein Schraben. Etwas hohl. Dann war es weg. Ne, schon wieder. Diesmal war es eher ein Scheppern. Ich guckte mich um, konnte aber nichts sehen. Mir kam das Geräusch aber doch ziemlich nah vor. Ich hielt an. Ich hatte ja schließlich noch zwei Minuten Zeit. Lauschen,… nichts. Na, dann nichts wie weiter. Da! Schon wieder dieses Geräusch! Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich schon bis in die Mitte der Parkgarage vorgearbeitet. Und genau zu diesem Zeitpunkt wurde mir klar, dass ich mit der Dachbox in der Löwencenter-Garage stand. Mittiger ging es nicht mehr. Ich hatte bis dahin (zum Glück ohne Schaden) alle Lüftungsrohre, Warnschilder und Wassersprenklerleitungen touchiert.

Jetzt musste ich aber irgendwie zur Ausfahrt zurück. Dort, wo keine Leitungen verliefen, konnte ich ohne Probleme fahren. Also bin ich ausgestiegen, einen Meter gefahren, eingestiegen, gekurbelt, wieder einen Meter gefahren, ausgestiegen, geguckt. Alles natürlich zur großen Belustigung der inzwischen zahlreich angerückten Gaffer. Ich habe keine Ahnung, wo sich diese Leute immer verstecken! Kaum passiert einem etwas Peinliches, kommen sie aus ihren Löchern gekrochen. Unter allgemeinem Applaus schaffte ich es dann aber ohne weitere Feindberührung bis zur Ausfahrt.

Anschließend parkte ich am Bahnhof und musste schnell zu Fuß rüberlaufen. Mein Termin fiel dann gezwungener Maßen kürzer aus als geplant. Ich hab mir dann die Fußnägel selber lackiert.

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