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Homogene Party

Nach unserer Erfahrung mit der heterogenen Einladungsstrategie, haben wir uns zu einer Änderung entschlossen. Gerade, wenn man im Winter ein Fest ausrichtet, das Wetter nicht gut ist und man sich nicht drauf verlassen kann, dass der Garten mitgenutzt werden kann, kommt es in unserer Wohnküche schon mal zu räumlichen Engpässen.

Daher sind wir nun dazu übergegangen, die Feierlichkeiten zu splitten: Wir vergeben einfach zwei Termine. Aber nach welchen Kriterien soll man nun die Gäste auf die zwei Tage verteilen? Wer kann, wann am besten? Dann hat man vielleicht einen Abend die Küche brechend voll und am anderen gähnend leer. Nach Haarfarbe? Auch eher schwierig zu entscheiden, da sich diese ja auch gerade bei den Damen ab und an ändert. Und ich hab ja auch keine Lust, an dem einen Abend als einzige Blauhaarige rumzulaufen.

 

Wir haben uns also dazu entschieden, an einem Abend die Leute einzuladen, die uns besonders am Herzen liegen. Freunde, mit denen wir gerne einen fröhlichen Abend verbringen und uns lange unterhalten möchten. Am anderen Abend laden wir die ein, die wir eher als Pflicht als als Kür empfinden. Langweiler, die man aber aus irgendeinem unerfindlichen Grund nicht ausschließen kann. Eben die, bei denen man jedes Jahr sagt: Hm. Nicht einladen, geht halt auch nicht.

Wir sind sehr zufrieden mit der Lösung, weil wir so zumindest einen Abend haben, auf den wir uns sehr freuen und den wir restlos genießen können. Nur die Gäste waren auf den letzten Feiern etwas angespannt. Es wurde getuschelt, Blicke schweiften durch den Raum auf der Suche nach Hinweisen.

Aber zu Eurer Beruhigung: Ihr seid natürlich alle auf der Feier, auf die wir uns freuen!

 

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