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Vermisst am Idrosee

Letztes Jahr haben wir einen sehr schönen Urlaub am Idrosee in Italien verbracht. Wir können den Idrosee als Urlaubsziel nur empfehlen! Zwischen dem Iseosee und dem Gardasee ist dieser vergleichsweise kleine See sehr beschaulich und touristisch noch nicht erschlossen. Kleine italienische Läden, tolle Landschaft und viel, viel Natur.

So lag es natürlich nahe, dass wir auch die ein oder andere Wandertour gemacht haben. Es gibt einige sehr schöne, gut ausgezeichnete Wege durch die umliegenden Berge. Das ist aber nur etwas für gute Nerven! Es geht vorbei an atemberaubenden Abhängen, sagenhaften Schluchten und alles ohne Netz und doppelten Boden! An so manchem Hang fragt man sich nicht, ob, sondern wie viele Wanderer hier schon ihr Leben ließen. Echt etwas für Sensationseeker.

Wildromantisch!

Ein bisschen wird dieser Nervenkitzel aber dadurch gestört, dass man sich quasi nicht verlaufen kann… Alle paar Meter sind an den Bäumen Markierungen angebracht, an denen man erkennt, dass man sich noch auf dem rechten Pfad befindet. Wenn man also ein paar Minuten keine Markierungen mehr gefunden hat, sollte man umkehren und einen alternativen Weg suchen. So kann man sicher sein, heilen Fußes wieder an seinen Ausgangspunkt zu gelangen. Langweilig!

Das konnten wir ja so nicht lassen! Was ein echter Wanderer ist, der möchte doch nicht von roten und weißen Strichen, sondern durch den Sonnenstand und einen guten Kompass geführt werden. Oder durch die Wanderapp. Aber so?

Also haben der beste Ehemann von allen und ich uns des Nachts mit Stirnlampen ausgerüstet und sind die Wanderstrecke noch einmal gelaufen. Ebenfalls im Gepäck hatten wir zwei Pinsel und einen Topf mit roter und einen Topf mit weißer Farbe.

Voilà! 😉

Frohes Wandern!

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