Keine Sau liest meinen Blog

Der schlimmste Tag meines Mannes im Jahr 2013 (Teil II) (Die meistgelesenen – Aus dem Archiv)

Das ist die Fortsetzung vom schlimmsten Tag meines Mannes im Jahr 2013.

Als er sich umgezogen und hatte, stand der Große mit einem neuen Experiment vor ihm. Nun sollte aus einem vorgestanzten Papier eine Rakete gebaut werden. An der Rakete sollte ein Strohhalm befestigt werden, durch den eine Leine gezogen werden sollte, die wiederum durch den Raum gespannt werden konnte. Unten an der Rakete musste dann nur noch ein Luftballon angebracht werden, fertig. Mit dieser Konstruktion sollte die Rakete nun nach dem Aufblasen des Luftballons durch den Raum fliegen können. Was sollte bei dem Experiment schon passieren? Also machten sie sich frisch ans Werk.

Bei Oma Dodo im Schrank entdeckte man auch den richtigen Kleber, um alle Komponenten aneinanderzukleben. Da macht man ja auch keine halben Sachen. Da musste nun schon der gute Super-Sekunden-Alles-Und-Für-Immer-Zusammen-Kleber her. Da mein Mann ja  um die Gefahren weiß, hat er den Kindern verboten, den Kleber zu benutzen, das hat er lieber selber gemacht, man weiß ja nie. Schließlich kann man sich mit so einem Kleber sogar die Finger zusammenkleben. Er klebte also mit großer Sorgfalt alle Komponenten der Rakete zusammen: Raketen-Korpus, Strohhalm, Luftballon. Alles mit beiden Händen gut zusammendrücken… Und… (nein, nicht was Ihr jetzt denkt, das wäre zu einfach)… geschafft! Jetzt nur noch das Seil durch den Strohhalm fummeln und den Luftballon aufpusten. (Jetzt kommen wir der Sache schon näher…).

Ich saß auf dem Sofa und hörte aus der Küche nur den Großen rufen: „Mama, der Papa hat sich die Lippen zusammengeklebt!“ Ich: „Verschaukeln kann ich mich alleine.“ Er: „Nein, wirklich, der Papa hat sich die Lippen zusammengeklebt.“ Ich ging also etwas genervt ob des offensichtlichen Scherzes in die Küche: „Was ist los?“ Mein Mann: „Iff haff mir die Liffen zusafmen gekleffmpt.“ Nachdem ich mich beruhigt hatte, haben wir mit ein wenig Creme und unter dem Verlust von nur wenig Blut und Hautfetzen den Schaden behoben.

Aber: Mein Mann lässt sich ja nicht entmutigen.

Morgen könnt Ihr den dritten Teil im Leben meines Mannes im Jahr 2013 lesen.

[wysija_form id=“1″]

, ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.