Keine Sau liest meinen Blog

Ab an die Nordsee

Nun ist es soweit. Ich kann mich hier nicht einmal mehr einen Abend richtig volllaufen lassen, ohne, dass die ganze Stadt am nächsten Tag davon weiß. Ich treffe Leute in Situationen, die mir unangenehm sind. Und noch viel schlimmer: Ich treffe sie in Situationen die ihnen unangenehm sind. Oder sein sollten… Und es augenscheinlich doch nicht sind.

Ich habe mir schon vor einiger Zeit abgewöhnt, darüber nachzudenken, ob ich die Leute, die mir in der Stadt begegnen, kenne; ich grüße einfach jeden.

Wenn die Frau auf dem Behinderten-Parkplatz neben mir einparkt, spreche ich sie höflich darauf an, wage aber nicht, sie anzupampen. Das läge eher in meiner Natur. Aber man weiß ja nie, ob das nicht vielleicht die neue Klassenlehrerin meines Sohnes ist. Ich habe ein Händchen dafür, mich zu blamieren und bin froh, wenn ich das unter Leuten tun darf, die ich nie wieder sehe. Das wird aber hier nun bald unmöglich. Hier kennt mich inzwischen jeder. Oder zumindest kennt jeder einen, der mich kennt. Und andersherum ist es nicht besser. Ich weiß, dass sich Paare in einer Ehekrise befinden, bevor sie es selber wissen.  Mir ist mein Gärtner in der Sauna begegnet. Was soll man noch dazu sagen…

Kerstin, wir ziehen an die Nordsee

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