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Warum man in Baumärkten nicht einkaufen kann

Männer und Frauen kaufen anders ein. Das sieht man schon an der Art, wie zielstrebig Männer und wie verzweifelt dagegen Frauen durch einen Baumarkt stapfen. Ich würde NIE so ein Sortiment sortieren. Mit sortieren hat, das, was da im Baumarkt passiert sowieso nichts zu tun. Warum muss ich, wenn ich ein Regal baue, ca. sieben Abteilungen passieren? Ich will in die „Regalbausatzabteilung“, das Paket für meinen Regalbausatz einpacken und dann nach Hause gehen. Statt dessen gehe ich erst zu den Brettern, dann zu den Winkeln, später dann zu den Schrauben, den Schraubendrehern und anschließend noch zu den Lasuren, wo sich zum Glück die Pinsel zumindest in der Nachbarabteilung befinden. Und das finden Männer normal und sehr praktisch.

Na, ja, Hauptsache ist, dass ich da nicht einkaufen muss. Muss ich aber manchmal. Und wenn alles schief läuft, sogar mit meinem Mann zusammen. Zumindest habe ich so eine neue Geschäftsidee entwickelt, für die ich noch einige Mitstreiterinnen suche. Wer von Euch hat Lust und glaubt an die Idee, im Eingangsbereich eines jeden Baumarktes eine „Eheberatungs- und -schlichtungsstelle to go“ zu eröffnen?

Auch bei Kaufland scheint ein Mann sortiert zu haben. Wie kann man auf die Idee kommen, Würstchen nicht zu Ravioli, Ketchup, Dosengemüse und Obst in Gläsern zu stellen? „Ja!“, hat der Mann sich wohl gedacht, „Würstchen gehören zu Fleisch und darum stelle ich sie direkt neben das Kühlregal mit der Leberwurst.“ Ich laufe dann aber jedes Mal im Zickzackkurs durch Kaufland und suche vergeblich die Würstchen bei den Fertiggerichten, Kerzen im Nonfood-Bereich und nicht bei den Backsachen und so weiter.

Herr Kaufland muss dann wohl auch bei sich zu Hause Messer und Gabel aus seiner Werkstatt holen, weil es sich hierbei im weitesten Sinne um Werkzeuge handelt. Na, ja, jeder Gang hält schlank.

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