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Warum manche Geschenke eben doch Geschenke sind (Aus dem Archiv – die meistgelesenen)

Am Sonntag wachte ich mit den Worten auf: „Ich hab es hinter mir!“ Ja, am Samstag war das Shooting und es war toll! Am Samstag Morgen bin ich früh aufgestanden und hab meine Sachen gepackt. Da der große Wagen in der Werkstatt war, musste ich mein Equipment ja so zusammenschrumpfen, dass es alles in den Fiesta passte. Kette, Laken, Unterwäsche, Schminke, High Heels, Halterlose Strümpfe, den neuen Satin-Bademantel, Schmuck, na, ja, was man halt so als Minimalausstattung benötigt.

Dann noch der letzte Feinschliff wie Nägel lackieren, Haare stylen, cremen und peelen, und schon konnte es losgehen.

Sich auf einen lustigen, arbeitsarmen Vormittag freuend brachte mich mein siegessicherer und ach so ahnungsloser Mann zum Fotostudio. Wir wurden freudig begrüßt und zur Vorbereitung wollten wir kurz mal durch die Fotos gucken, die vielleicht eine gute Vorlage bieten könnten. Als auf dem ersten Bild zwei Leute waren, schöpfte mein Mann noch keinen Verdacht. Bei Bild zwei wurde ihm mulmig und bei Bild drei fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Als er begriff, dass er mit auf die Bilder sollte und dann wieder ein kleines Bisschen Farbe im Gesicht hatte, tröstete ich ihn mit seinen Worten: „Ach Schatz, das ist doch keine große Sache. Du musst nicht aufgeregt sein, das wird sicher toll.“ Und plötzlich fand er die zwei Wochen Vollzeitvorbereitung, für die er mich so ausgelacht hat, doch gar nicht mehr so übel und hätte sie gerne selber gehabt. Oh, wie süß ist doch die Rache. Da er aber nicht mehr zurück konnte, stürzte er sich gut gelaunt in unser Abenteuer.

Zum Warmwerden gab es ein paar Fotos mit Händen und nix zu sehen. Dann ein Bisschen Kuscheln auf dem Boden. Dann ich mal alleine. Und dann Frank in Jeans. Da war Frank dann doch wieder merklich entspannt. Zum krönenden Abschluss kamen dann aber noch die Kettenfotos. Der beste Ehemann von allen musste auch dort nur die Kette halten, in der ich ziemlich verkrampft hing und verwickelt war. Bei der kurzen Sichtung der bisherigen Ergebnisse kamen wir dann zu dem Schluss: „Frank, das mit dem Schlüpper (Lieblingswort!) sieht nicht aus. Runter damit!“ Dieser erntete mit seiner entrüsteten Antwort: „Aber dann bin ich blank!“ großes Gelächter.

Alles in allem haben wir viel gelacht, viel gearbeitet, viel geturnt und hoffentlich viele schöne Bilder gemacht. Das Ergebnis sehen wir am Samstag. Hoffentlich ist dann der Muskelkater wieder weg.

 

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