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Warum Männer doch einige Sachen gleichzeitig können

Der hier ist böse, ich stell ihn aber als Diskussionsanregung trotzdem rein. Vielleicht kann der ein oder andere ja doch lachen:

Da heißt es immer, Frauen seien multitasking und Männer, wenn sie Glück haben, nur tasking. Wenn überhaupt. Aber so ganz richtig ist das nicht. Wie ich an meinem eigenen Versuchsobjekt beobachten konnte, ist es richtig, dass konzentriertes Autofahren extrem mit einer spannenden Unterhaltung oder gar mit dem Hören eines Hörspiels interferiert. Richtig ist auch, dass Würfeln und Erzählen nicht zusammen funktionieren. Immer schön eins nach dem anderen. Mein Mann macht sogar so konsequent alles nacheinander, dass er kürzlich zwei mal in den Baumarkt ging, um erst alles zu kaufen, was er für das Regal brauchte und dann noch einmal hineinging, um alles zu holen, was er für das Montieren der Lampe benötigte.

Es gibt allerdings Dinge, die Männer sehr wohl parallel erledigen können. Fernsehen und Biertrinken, ist zum Beispiel kein Problem. Auch das zeitgleiche Lesen und Sitzen gelingt einigen Exemplaren nach einiger Übung.

Was bis jetzt wohl weitgehend unbekannt war, ist, dass es anscheinend Tätigkeiten gibt, die in jeder Lebenslage durch Männer ausgeübt werden können. Sie scheinen irgendwo im Rückenmark verankert zu sein. Diese Veranlagung kann dann im Extremfall auch zu Dreifachtätigkeiten führen. So kann man sich immer wieder wundern, dass sogar Männer, die sich beim Wäscheaufhängen die Finger klemmen, es trotzdem fertig bringen, jemandem mit 83 km/h in der Stadt die Vorfahrt zu nehmen und dabei lauthals zu Schimpfen und rhythmisch zu hupen.

Also, machen wir uns frei von dem Gedanken, dass Männer nicht multitasking sind und nehmen die Tatsache hin, dass sie durchaus mehrere Dinge gleichzeitig tun können, wenn auch häufig sinnentleerte.

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