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Burnout bei Frauen

Wie ist denn das eigentlich mit dem berühmten Burnout-Syndrom – der Manager-Krankheit? Immer wieder hört man in den Medien davon, dass dieser oder jener Promi einen Burnout hat. Sven Hannawald, Tim Mälzer, Frank Schätzing und viele andere berühmte Männer sind von dem Erschöpfungssyndrom betroffen. Dabei sieht die Statistik ganz anders aus (s. z.B. hier). Frauen leiden häufiger an Burnout als Männer. Das liegt zum einen an der zunehmenden Doppelbelastung durch Beruf und Familie, zum anderen an dem Anspruch, ständig erreichbar zu sein. Wenn nicht über Handy, dann über Mail oder Whatsapp. Da wird auch schon mal das Akquisegespräch mit dem hoffentlich neuen Großkunden mit den Händen im Spülwasser geführt, immer mit der Angst im Nacken, dass sich nicht gerade jetzt die Kinder anfangen zu streiten.

Die Statistik, die der Spiegel veröffentlicht hat, zeigt anschaulich, wie sehr der Anteil von Frauen mit diesem Erschöpfungssymptom zugenommen hat.

Glücklich kann sich diejenige schätzen, die früh genug merkt, wann der Akku leer ist. Dann hilft nur, früh genug das Handy auszuschalten oder sich mal einen Babysitter zu leisten, um was Schönes zu unternehmen. Und der Chef? Ein gesunder Mitarbeiter ist ein guter Mitarbeiter. Und die Kinder? Eine glückliche Mutter ist eine gute Mutter.

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